Karriereplanung

Experiment erster Job - Tipps für die Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Kaum ist das BAföG auf dem Konto, ist die Kohle schon wieder weg. Miete, Essen, Busticket, Feiern – das alles verschlingt Unsummen. Eins ist klar: Du brauchst einen Job. Aber Achtung, hinter zu tollen Angeboten versteckt sich oft auch dreiste Abzocke.

„Einfache Tätigkeit von zu Hause aus, sehr hohe Verdienstmöglichkeit in wenig Stunden“, so oder so ähnlich klingen verlockende Job-Angebote dubioser Unternehmen, die im Netz oder der Zeitung zu lesen sind. Aber Vorsicht! Was sich zu schön anhört um wahr zu sein, ist es in den meisten Fällen auch. Der Traum vom schnellen Geld zerplatzt schon, wenn für die Kontaktaufnahme teure Telefongebühren anfallen. Spätestens wenn dann auch noch für die „lukrative Tätigkeit am eigenen PC“ erst ein bestimmtes Programm erworben werden sollte, heißt es definitiv Finger weg von diesem Job! Aber auch hinter weniger plakativ werbenden Angeboten können sich dreiste Abzocken verstecken. „Gute Verdienstmöglichkeiten nach intensiver Einschulung“ klingt zunächst seriös. Schade nur, wenn die Kosten für diese Schulung aus eigener Tasche berappt werden sollen.

Angst vor schwarzen Schafen

Die Angst vor schwarzen Schafen auf dem Arbeitsmarkt ist sicher nicht ganz unbegründet. Es gibt genug Firmen, die scheinbar attraktive Jobs in Aussicht stellen und dabei betrügerische Absichten verfolgen. Zum Glück ist die Mehrheit der Unternehmen aber seriös. Und wer seinen gesunden Menschenverstand einschaltet und außerdem unsere Tipps berücksichtigt, der wird kaum Gefahr laufen, bei der Suche nach einem geeigneten Job in die Abzocker-Falle zu geraten.

Schein oder Sein?

Wenn Unternehmen keine vollständige Adresse oder nur ein Postfach angeben, solltest du dich am besten gleich neu orientieren. Aber auch wenn ein Arbeitgeber dir einen Job anbieten will, ohne dass überhaupt ein persönliches Kennenlernen stattfinden soll, ist Grund zur Vorsicht geboten. Denn für ein seriöses Unternehmen ist es wichtig, ein persönliches Gespräch mit dir zu führen. Auch du solltest auf der anderen Seite dein Gegenüber kennen lernen und die Firmenräume sehen können. Woher sollst du sonst wissen, dass es überhaupt eine Firma mit Firmenräumen gibt? Außerdem: vielleicht fühlst du dich in einem kleinen Büro mit viel zu vielen Mitarbeitern gar nicht wohl oder du hast eine Allergie gegen ein tropenähnliches Orchideen-Biotop.

Vorstellungsgespräch im Café?

Unter freiem Himmel sitzen und bei Sonnenschein den besten Kaffee der Stadt genießen, im Hintergrund tüdeln die Straßenmusiker und das nennt sich dann Vorstellungsgespräch? In manchen Unternehmen ist es durchaus üblich, Bewerber für einen Job in lockerer Atmosphäre in einem Cafe zu treffen. Gerade kleinere Firmen besitzen möglicherweise auch keine angemessenen eigenen Räumlichkeiten für ein Vorstellungsgespräch. Das ist zunächst einmal in Ordnung und macht den potentiellen neuen Arbeitgeber sympathisch. Trotzdem sollte auch im Rahmen eines Vorstellungsgespräches „außer Haus“ die Möglichkeit bestehen, die Firmenräume im Anschluss an den Termin zu sehen.

Sagen Sie noch heute zu, bevor es ein anderer tut

Ein Beschäftigungsverhältnis ist kein limitierter Mixer aus dem Teleshopping-Sortiment. Auch wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer schon beim Gespräch einig geworden sind sollte es möglich sein, die obligatorische Nacht über alles zu schlafen. Übermäßiges Drängen von Arbeitgeberseite sollte definitiv stutzig machen.

Die letzte Hürde, die es schließlich noch zu nehmen gibt, ist der Arbeitsvertrag. Nein, mündliche Vereinbarungen sind nicht ausreichend, auch nicht wenn es „nur“ um einen Nebenjob geht. Es ist wichtig, die vertraglichen Regelungen schwarz auf weiß zu erhalten mit einer genauen Beschreibung der künftigen Tätigkeit.

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