Tipps fürs Studium

Das Studium richtig finanzieren – aber wie?

Trotz der Abschaffung von Studiengebühren, bleibt das Studium teuer. Miete, Essen, Bustickets, Semesterbeiträge, Bücher und natürlich auch Feiern – all das zahlt sich nicht von selbst. Doch woher kommt das Geld, um das Studium zu finanzieren?

Studieren und das liebe Geld bleibt immer ein wichtiges Thema. Trotz der Abschaffung von Studiengebühren, bleibt das Studium teuer. Miete, Essen, Bustickets, Semesterbeiträge, Bücher und natürlich auch Feiern – all das zahlt sich nicht von selbst. Doch woher kommt das Geld, um das Studium zu finanzieren, wenn die Eltern nicht zahlen können oder sollen?

Noch fünf Antragsformulare von der finanziellen Förderung entfernt

Gleich vorweg: nicht jeder Studierende hat ein Anrecht auf eine finanzielle Förderung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG. Dennoch ist es die beliebteste Form der Studienfinanzierung, da maximal 10.000 € zurückgezahlt werden müssen. Wer sich durch die Antragsformulare kämpft und dem Amt alle erforderlichen Unterlagen einreicht, den erwarten im besten Fall bis zu 670 € monatliche Förderung. Bei all den positiven Aspekten gibt es natürlich auch den ein oder anderen Wermutstropfen. So musst du dich jedes Jahr erneut – und am besten frühzeitig - durch den Formulardschungel kämpfen und kannst nur innerhalb der Regelstudienzeit gefördert werden.

Studium finanzieren in Uni oder Büro

Der absolute Klassiker unter den Finanzierungsmöglichkeiten des Studiums ist der Nebenjob. Mit einfachen Bürojobs, Kellnern, Kassieren, Hilfstätigkeiten an der Uni oder Nachhilfe geben, finanzieren die meisten Studierenden in Deutschland ihr Studium. Ob auf 450 € Basis, als Werkstudent oder Ferienjobber ist dabei egal, denn bei diesen Beschäftigungen winken neben Geld auch Selbständigkeit und das Sammeln von Soft Skills und Erfahrungen. Oft wirken sich Nebenjobs während des Studiums zudem günstig bei späteren Bewerbungen aus oder dienen der beruflichen Orientierung. Doch Vorsicht beim Setzen der Prioritäten: schnell wird „neben der Uni“ zu „anstatt der Uni“.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Die wohl angenehmste Einnahmequelle ist das Stipendium. Über 1000 Stipendien werden in Deutschland jedes Jahr angeboten – und zum Teil nicht besetzt. Die Suche nach „der Richtigen“ lohnt sich also auf jeden Fall. Bei dieser Art der Studiums Finanzierung warten eigentlich nur Vorteile, denn du kannst dich auf dein Studium konzentrieren und baust keinen Schuldenberg auf. Und das Beste: die Mär vom Einserkandidaten als einzig geeigneten Stipendiaten ist längst überholt, denn die Anforderungen sind meist nicht so hoch wie viele denken und ebenso viele bewerben sich erst gar nicht. So zählen neben Noten auch ehrenamtliches Engagement, familiäre Umstände oder auch der persönliche Werdegang.

Unkonventionell zur Studiums Finanzierung  

Die monatlichen Rechnungen sind bezahlt, aber das Geld für das neue Skript fehlt? In diesem Falle kann die regelmäßige Teilnahme an Studien der Weg zum Ziel sein. Der heilige Gral unter den Studien stellen wohl Schlafstudien dar, bei denen sich über Nacht schon mal mehrere Hundert Euro verdienen lassen. Doch nicht nur solch größere Studien können finanziell attraktiv sein. Auch durch die Teilnahme an kleineren Studien können sich mit dem richtigen Zeitmanagement größere Beträge anhäufen. Und das Beste daran: bei vielen Studien kannst du ordentlich Spaß haben und nebenher interessante Einblicke in die Forschungswelt verschiedenster Disziplinen erhaschen.

Letzter Ausweg: Bildungskredit und Studienkredit

Der BAföG-Antrag wurde abgelehnt und der Nebenjob ist nur schwer mit dem straffen Stundenplan vereinbar. Deine Eltern können allerdings nicht die gesamte finanzielle Förderung stemmen? In diesem Fall ist der Griff zu Studiendarlehen für viele die naheliegende Lösung zur Studiums Finanzierung. Doch diese haben ihre Tücken und sollten nur der letzte Ausweg sein. Der Bildungskredit wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben und lediglich für die fortgeschrittenen Ausbildungsphasen empfohlen. Im Vergleich mit dem Studienkredit sind die Zinsen zwar niedriger, aber die Rückzahlbedingungen ebenso straff. Vor allem Studienkredite sollten mit höchster Vorsicht genossen werden. Auch sie werden unabhängig von Noten und dem Einkommen der Eltern vergeben, doch hier erwarten dich sehr hohe Zinssätze.

Wie du dich und dein Studium am besten finanzierst, solltest du schon frühzeitig planen. Hilfe zur generellen Finanzierung und zu BAföG gibt es beim ansässigen Studierendenwerk deiner Hochschule. Auch Stipendienvergleichsportale sollten auf der to-do Liste stehen, wenn es um die Frage geht, wie du dein Studium finanzieren kannst. Hier ist www.mystipendium.de zu empfehlen.

 

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